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Freie Trauung am 4.6.16 (als Sängerin/ Pianistin und Rednerin gebucht)

Was für ein Samstag - zwischen Gewitter und strahlendem Sonnenschein - Verzweiflung und Glückseeligkeit - eine Trauung, die trotz des sehr widerspenstigen Wetters viele unglaublich bewegende Momente inne hatte.

Fernab von Autos und Verkehr, in einem Waldgebiet bei Dresden - rauschende Bäche und Mühlenräder, zwitschernde Vögel und eine naturbelassene Szenerie. So fand ich mich wieder als ich die Einfahrt der Zschoner Mühle passierte.

Ein lächelnder Bräutigam, etwas nervös, etwas aufgeregt. Eine strahlende Braut, die den kleinen Weg hineinlief, von allen bestaunt wurde und sich die Tränen kaum verkneifen konnte. Und ich gerührt von den Blicken, die sich das Paar zuwarf. Blicke, die so voller Liebe waren, dass ich genau wusste, dass ich hier richtig bin, um den Beiden das „Ja“-Wort abzunehmen.

Mit Klaviermusik und Gesang, romantischen Songs in deutsch und englisch und einem lebendigen Lied am Ende der Zeremonie sowie wohl gewählten Worten, entließ ich dann das Brautpaar und die Gäste zum Luftballon steigen. So viele schöne Ballons, die voller Wünsche und Träume, Gedanken und Ideen vielleicht jetzt irgendwo noch immer zwischen den Wolken fliegen...

Es war eine traumhafte Trauung und das Wetter hatte zum Glück ein Nachsehen, ließ alle Beteiligten trocken, mich und meine Technik mit einem beruhigten Gefühl die Rede halten und die Musik spielen.

Begleitet wurde ich durch meinen persönlichen Videofilmer und besten Bruder der Welt: Jupp Hoffmann von Jupp Hoffmann Fotografie, der gerade dabei ist ein Video für mich zusammen zu schneiden, welches ich dann stolz auf dieser Seite präsentieren werde.

Vielen Dank dafür und vielen Dank an das Brautpaar für den wunderschönen Nachmittag und die Möglichkeit, die entstandenen bewegten Bilder nutzen zu können.

Ach ja, die allerbeste Verkündung des Tages: die Braut und der Bräutigam bekommen ein Kind.
Und ich bekam Tränen in meinen Augen.

 

Geburtstagsfeier am 27.5.16

Geburtstage sind immer etwas Besonderes, besonders dann, wenn der Achtzigste gefeiert wird, die ganze Familie anwesend ist, samt aller Kinder, Enkel und Urenkel und ich als Überraschungsgast auftreten darf.

Nicht schlecht schaute das Geburtstagskind als sie mich sah und aufgrund des Pianos schon vermutete, dass hier etwas mit Musik einhergeht.

In Markranstädt bei Leipzig in einer wirklich gemütlichen Gaststätte mit sehr leckerem Essen (Spargelzeit welch Glück) spielte und sang ich Lieder wild gemixt durch viele Genres.

Tatsächlich sangen auch viele der Gäste, inklusive dem Geburtstagskind mit, ich fuhr freudig nach Hause und bekam einen Tag später folgende Nachricht:

„Nochmals ganz lieben Dank für deinen wunderbaren Auftritt bei  Muttis Geburtstag.
Meine Mutti war megamäßig begeistert und auch mächtig stolz, was ihre Kinder da organisiert haben.
So was hatte sie echt nicht erwartet und auch noch nicht erlebt.
Also ein tolles Geschenk und ein unvergessenes Erlebnis für sie und für alle Gäste.“

Was soll man da noch sagen?

Firmenevents - Mitgliederempfänge am 10., 11. und 12.5.16

Gebucht wurde ich als Sängerin und Pianistin zur musikalischen Umrahmung von drei Mitgliederempfängen der Volksbank. Besonders Wert wurde dabei auf die musikalische Begleitung bei Ankunft und Abschied der Veranstaltungen gelegt.

Also fix das Klavier und Mikrofon samt Anlage aufgebaut und schon warteten die ersten Gäste ungeduldig vor dem Einlass.

Um so erstaunter dann Ihre Blicke als sie sahen, wie sie empfangen wurden. Nicht nur leckere Häppchen und Gläser mit Sekt warteten auf sie, sondern auch wohltuende Klänge aus allen möglichen Pop- und Jazzgenres - Gesang begleitet auf dem Klavier.

Wundervoll war dann auch der Moment als ich von einem Gast „Trinkgeld“ bekam mit den Worten wie schön doch die Musik sei im Hintergrund, viel besser als jedes Radio oder jeder CD-Spieler.

Über die ganzen drei Tage verteilt bekam ich immer wieder Komplimente und habe mich mit jedem mehr an der Musik erfreut und dem Job, den ich mache. Wohl wissend, dass es nur ganz selten ein Gefühl von Arbeit ist...

Standesamtliche Trauung am 30.4.16

Ich bin so gern im Schlosshotel Schkopau bei Merseburg. Ich liebe den Park, mag den Hof und die Erinnerungen, die aufkommen, wenn ich dort Musik machen darf. Hier war ich schon oft als Sängerin und Pianistin: draußen und drinnen, laut und leise, gefühlvoll und heiter.

Nun kam wieder ein Tag in eben diesem Schlosshotel und ich freute mich darauf, wieder die Live-Musik für eine Trauung gestalten zu können.

Die Standesbeamtin begrüßte mich mit den Sätzen „Na wir kennen uns doch“. Ich lächelte und erinnerte mich ebenso an ihr Gesicht.

Die Trauung war wirklich schön. Die Titelauswahl des Brautpaares hatte alle Momente inne: die emotionalen, gefühlvollen Augenblicke und das fröhliche, heitere Gefühl beim Gratulieren und in den Tag ziehen.
Mit einem wundervollen Gefühl zog ich hinaus in einen strahlenden Sonnenschein...

Freie Trauung am 23.4.16 (als Sängerin/ Pianistin und Rednerin gebucht)

Ich werde manchmal gefragt, wie das eigentlich ist, wenn man auf so vielen Hochzeiten singt, Klavier spielt oder Reden hält...

Dieses Mal fragte mich das Paar nicht: der Bräutigam und die Braut, beide Fotografen, die lange und oft bei Hochzeiten fotografiert hatten und genau wussten bzw. immer noch erleben, dass es auf der einen Seite anstrengend ist und viele Vor-und Nachbereitungen erfordert, aber auf der anderen Seite eine unglaubliche Ehre und Wohltat bei einem so persönlichen Moment eine so große Rolle zu spielen und ein wichtiger Teil der Zeremonie zu sein.

Nun diese Beiden wussten darum und hatten deswegen die Pläne, bestimmte Abläufe etwas anders zu gestalten. So auch die Wahl der Freien Trauung und nicht die Zeremonie auf dem Standesamt zu zelebrieren.

Beide wollten etwas ganz Persönliches, Intimes und Wahres. Keine vorgefertigten Floskeln oder Standardsätze.

So war es für mich um so mehr eine Herausforderung eine Rede für die Freie Trauung zu schreiben, die wirklich einzigartig ist, natürlich immer das Wissen im Hinterkopf, dass die Beiden schon unzählige Hochzeiten erlebt und damit Vergleiche im Kopf hatten.

Als wir uns zum Gespräch trafen und sie mir ihre Geschichte vom Kennenlernen über den ersten Kuss bis hin zum Antrag erzählten, war mir klar, dass es bei den Beiden so viele schöne, einzigartige Momente gab, dass ich genau diese auch wundervoll mit Worten wiedergeben kann.

So war es dann auch am Tag der Hochzeit: der Bräutigam wartete auf seine Braut. Die wiederum beschritt einen langen Weg hin zu ihm. Einen Weg begleitet mit Musik und aufmerksamen, intensiven Blicken der Gäste und vor allem des liebevollen Strahlens des Bräutigams.

Als ich die Beiden später nach dem „Ja“-Wort fragte, war mir klar, dass sie aus tiefstem Herzen und mit voller Überzeugung dieses kleine Wort aussprachen, stellvertretend dafür, dass sie ihr zukünftiges Leben gemeinsam miteinander gehen wollen.

In den Momenten, in denen das Glück, die Zuneigung zweier Menschen so offensichtlich ist, weiß ich, dass es meine Berufung ist, Menschen in diesen Augenblicken zu begleiten...mit Worten...mit meiner Stimme...mit dem Piano...mit einem ehrlichen Lächeln...mit den besten Wünschen für ihr gemeinsames Leben...

Freie Trauung am 13.2.16

Ich sehe meine Mails durch. Da ist eine vom Brautpaar, das mich für den 13.2. gebucht hat. Ich öffne voller Vorfreude auf die gewünschte Songauswahl die Nachricht und lese: „Unheilig - dem Himmel so nah“

Mir bleibt nicht unbedingt das Herz stehen, aber ich muss kurz schlucken. Unheilig - Der Graf - die tiefste Stimme, die ich je gehört habe. Und nun ich - eine Frau.

Also ran an die Herausforderung um dieses Lied einzustudieren. Es kostet mich viele Male des Hörens und Probierens. Immer wieder teste ich meinen eigenen Sound für das Lied zu finden und mich dem Original nicht zu sehr anzupassen, aber das Gefühl, dass sich der Titel gut anfühlt, bleibt aus.

Dann kommt der Tag der Trauung. Ein wenig aufgeregt warte ich auf den Moment, wo die Rednerin mir wie abgesprochen zunickt um mit dem Lied einzusetzen.

Das Lied ist bestimmt als Gruß an eine wertvolle Person, die leider nicht bei der Trauung dabei sein konnte. Und auf einmal ergab alles einen Sinn: „Dem Himmel so nah“ Plötzlich war das Gefühl da, das ich beim Üben so vermisst hatte: das Gefühl, dass der Song echt ist und lebt.

Endlich kam der Text auch bei mir im Inneren an, mit so einer Wucht und solch einem Aufprall, dass ich kurz mit den Tränen zu kämpfen hatte. Ist mir doch die Situation einen geliebten Menschen gehen zu lassen so klar vor Augen geführt worden durch das Lied wie im Alltag lange nicht mehr.

Sicher ist eine Trauung ein Tag zur Freude. Aber die Tränen, die wir weinen für liebevolle Menschen, die wir vermissen, bringen sie vielleicht ein Stück näher zu uns.

Danke für diese Herausforderung liebes Brautpaar.

Ausdrucksvoller Gesang

 

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© Jana Hoffmann